8. Monument Valley und Kayenta

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Vom Grand Canyon sind wir Richtung Kayenta unterwegs gewesen. Das eindrucksvolle Monument Valley liegt auf dem Weg. Im Monument Valley Navajo Tribal Park gibt es ein Touristeninformationszentrum, wo man sich über die Geschichte der Indianer aus diesem Gebiet informieren kann. Es werden auch nachgebaute Behausungen der Indianer gezeigt. Wer möchte kann den Park mit einer geführten Tour im offenen Autobus erkunden. Das würden wir auch allen empfehlen, die mit einer normalen Limousine als Mietwagen anreisen. Der erste Abschnitt der Straße in den Park ist extrem steil, außerdem ist es keine Straße, sondern eine Sand- und Schotterpiste auf der man den Park auch auf eigene Faust erkunden kann. Ohne Allradantrieb oder ein zumindest etwas geländetaugliches Auto hat man hier keinen Spaß und bleibt im schlimmsten Fall stecken. Wobei wir auch Leute mit Wohnmobil in den Park fahren sahen. Der Park ist nicht in der Nationalpark-Karte der USA mit drin, da es sich um einen, von den Ureinwohnern selbst geführten Park handelt. Die 10 € Eintritt sind aber bezahlbar und bestens angelegt.

Die Landschaft ist eine der faszinierendsten der USA. Die roten Tafelberge, die sich in diesem Tal erheben haben zwar schon in unzähligen Western und auch modernen Filmen (Zurück in die Zukunft z.B.) als Kulisse gedient, aber sie in natura zu sehen ist unbeschreiblich. Die Parkstraße ist eine Rundstraße auf der man anhand einer Karte die einzelnen Stationen abfährt und an jeder Station kurz aussteigen und Fotos machen kann.  Die Karte, leider nur auf englisch, gibt kurz den Namen und die religöse Bedeutung der jeweiligen Felsformation wieder. So kommt man nach und nach am „Schmetterling“, der „Hand“ und dem „Tanzenden Paar“ vorbei. Die Indiander, die an den einzelnen Stationen Schmuck und Kunstgegenstände verkaufen sind sehr nett und auch gern bereit den Blick des Besuchers auf die interessanten Felsformationen zu lenken. An einer Stationen kann man auch einen Indianer, angetan in voller Krieger-Montur hoch zu Ross fotografieren. Wir haben den Fehler gemacht unsere Wagenfenster offen zu lassen, mit dem Ergebnis, dass alles von rotem Staub überzogen war. Das absolute Highlight war natürlich der Sonnenuntergang, der die Felsen noch einmal so richtig hat aufleuchten lassen.

Monument Valley

Bilder

Karte

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