1. Vatikanisches Museum und Petersdom

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Die ewige Stadt zu besichtigen, hat uns schon immer gereizt und so sind wir im späten Herbst nach Rom gereist. Gerade für eine Städtereise war die Jahreszeit ideal, da es noch angenehm warm war aber nicht mehr so heiß. Wie manche Menschen sich Rom im Sommer antun können, kann ich nicht nachvollziehen. Ein weiterer großer Pluspunkt waren nämlich die kurzen Schlangen vor den Sehenswürdigkeiten.

Bei unserer Ankunft gab es ein heftiges Gewitter und einen Stromausfall im Terminal, wo die Züge hielten. Wir wollten ursprünglich mit dem Zug fahren, aber für nur 5 € mehr haben wir uns einen privaten Shuttleservice gegönnt, der uns direkt bis vor die Tür gefahren hat. Mit diesem sind wir auch wieder zurück zum Flughafen gefahren. Unser Hotel „Astoria Garden Hotel“ lag nur ein paar Straßen vom Hauptbahnhof entfernt. Das war super praktisch, es ist ein U-Bahn-Knotenpunkt und man kann quasi 24 h lang Kleinigkeiten einkaufen gehen. An sich ist das Hotel wirklich zu empfehlen. Das Personal konnte zum Teil sehr gut Deutsch und war sehr freundlich und zuvorkommend. Das Haus und die Zimmer waren gepflegt, modern und sauber. Wir hatten mit unserem Zimmer zu Anfang ein Problem. Durch Luft in den Abwasserrohren kam es nachts zu lauten Klopfgeräuschen. Ein Mitarbeiter hat sich das in unserem Zimmer angehört und dann bekamen wir sogar ein höherwertigeres Gartenzimmer mit kleiner Terrasse. Dieser kleine Hinterhofgarten ist wirklich traumhaft gewesen. Das Frühstück war auch prima es gab eine große Auswahl, auch frisches Obst.

Gleich am ersten Tag haben wir die Vatikanstadt mit dem vatikanischen Museum besichtigt. Auf dem Weg von der Metrostation zum Eingang sprechen einen immer wieder Agenten der zahlreichen Tourismusagenturen an und wollen einem geführte Touren und Tickets für Rundfahrten verkaufen. Erst wollten wir nicht, aber dann haben wir die Schlange gesehen und uns überreden lassen. Zumal wir den Preis noch etwas verhandeln konnten (ca. 50 € für zwei Personen) und eine deutschsprachige Gruppenführerin dabei war. Dies hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen. Das Museum und die Ausstellung sind so riesig, dass man es sowieso nicht an einem Tag schaffen kann. So hat uns unser Guide quasi nur die wichtigsten Exponate und Räume gezeigt, mit den wichtigsten Erklärungen und Informationen. Das Ganze hat über einen Audioguide funktioniert, so dass sie immer gut zu verstehen war. Und es gab einen sehr informativen und spannenden Vortrag über die Sixtinische Kapelle und deren berühmte Gemälde von Michelangelo anhand eines Monitors. In der Kapelle an sich ist es untersagt laut zu reden oder zu fotografieren. Die schiere Pracht und Fülle des Gebäudes erschlägt einen regelrecht. Nicht nur die Exponate, allein der Marmorfußboden ist schon bewundernswert. Nach der Besichtigung des Museums, der Kapelle und des Petersdoms ist man dann auch platt. Gegen Aufpreis kann man noch zur Kuppel des Doms steigen oder die vatikanischen Gärten besichtigen. Das war uns dann aber doch zu viel. So sind wir über den Petersplatz in die Innenstadt geschlendert und haben eine Kleinigkeit gegessen.

Petersdom

Bilder

Karte

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