2014 Paris – 3. Versailles in der Ile de France

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Am Freitag wollten wir uns das Schloss des Sonnenkönigs, Ludwig des XIV., ansehen. Wir sind vom Bahnhof Montparnasse mit der RER N bis nach Viroflay Rive Gauche gefahren und dann umgestiegen in die C nach Versailles-Château. Es lohnt sich gleich mit der C-Linie zu fahren, sie hält zwar an jeder Hundehütte, fährt aber direkt zur gewünschten Station. Die RER war in unserem Fall ein Expresszug und hat einfach nicht an der Haltestelle gehalten, so dass wir umsteigen und zurück fahren mussten. Am Bahnhof angekommen wurden wir gleich von einem Touriguide zum Touristencenter in einem Einkaufzentrum rechts über die Straße gelotst zum Karten kaufen. Das haben wir auch gemacht, da wir dachten hier ist die Schlange evtl. nicht so lang wie am Schloss. Dort angekommen holte uns allerdings die Realität ein. Durch den Feiertag am Tag zuvor war mindestens die doppelte Anzahl an Menschen als sonst gekommen, um sich das Schloss anzusehen. Auf Nachfrage bei einem Mitarbeiter bekamen wir die Antwort „so voll ist es sonst nur an Samstagen“. Die Schlange hat sich dreimal über den Vorplatz geschlängelt, geschätzte Wartezeit drei Stunden Minimum. Und dann wäre man gerade mal an der Sicherheitskontrolle angelangt, die Schlange setzte sich nämlich im Innenhof fort bis zum richtigen Eingang. Wir hatten erst die Hoffnung, es ist die Schlange vorm Ticketschalter und wir könnten irgendwo seitlich rein. Dem war aber nicht so, die Leute hatten auch alle ein Ticket. Um die Zeit zu verkürzen und in der Hoffnung der Ansturm ließe später nach, beschlossen wir zunächst die Gärten anzuschauen. Die berühmten Springbrunnen waren leider gar nicht an und einige Teile waren wegen Renovierung geschlossen. Die Parkanlage besteht zum großen Teil aus endlosen Alleen mit rechteckig geschnittenen Bäumen und hier und da sehr kunstvoll gearbeiteten Statuen und Brunnen. In kleinen Cafés und Biergärten kann man gut essen und sich einen Kaffee gönnen und auf dem großen Grand Canal in der Mitte kann man auch Boot fahren. Das Wetter sollte uns aber auch an diesem Tag im Stich lassen. Es gab zwei Wolkenbrüche biblischen Ausmaßes hintereinander. Den ersten glaubten wir noch gut überstanden zu haben, als wir uns in einen der Biergärten geflüchtet hatten, beim zweiten wurden wir dann völlig durchnässt. Zu allem Überfluss war die Schlange vorm Eingang in der Zwischenzeit kein bisschen kleiner geworden und uns hatte die Lust verlassen. Deshalb sind wir, trotz der schon gezahlten 15 € pro Person, zurück nach Paris gefahren und haben das Schloss leider gar nicht von innen besichtigt. Nachdem wir uns im Hotel umgezogen hatten sind wir zurück in die Innenstadt spaziert und haben uns bei der Haltestelle am Kai von Notre Dame für 20:30 Uhr Tickets für eine der Schiffstouren von Bateaux Parisiens auf der Seine gekauft. Die Rundfahrten auf der Seine bei Nacht finden wir persönlich am schönsten. Erstens sind die Schiffe nicht mehr so überlaufen, man hat freie Platzwahl, und zweitens sehen die beleuchteten Brücken und Gebäude am Fluss wunderschön aus und erstrahlen in ihrem eigenen Zauber. Die Bootsroute war so abgestimmt, dass wir am Eiffelturm vorbei gefahren sind, gerade als dieser Punkt 21:00 Uhr angefangen hat zu glitzern, das war natürlich ein Erlebnis par excellence. Die geschichtlichen Kommentare und Hintergrundinformationen zu den Sehenswürdigkeiten an Bord werden leider nur in drei Sprachen, Französisch, Englisch und Spanisch, live erzählt.

Notre Dame

Schloss Versailles

Bilder

Karte

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